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Januar 22, 2021

Was die Expert*innen auf der Bühne zu der Veranstaltung sagen

Mit mehr als 250 regionalen Gesprächspartner*innen auf der Bühne wurde das Thema: „WIE wollen WIR alt werden?“ positiv besetzt und das Kino zum Ort des Austauschs und des Miteinanders gemacht.

1. Welche Gedanken haben Sie heute ganz spontan, wenn Sie den Abend Revue passieren lassen?

„Alter ist das, was wir daraus machen – als Individuen, aber vor allem als Gemeinschaften. Das hat dieser grandiose Film auf eindrückliche Weise gezeigt.“ (Andreas Steinle, Zukunftsinstitut Workshop, Frankfurt)

„Die dargestellten Personen und Schicksale begleiten mich noch. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Altersbildern in den USA versus Deutschland und dem segregativen versus integrativen Konzept.“ (Prof. Dr. med. Tania Zieschang, Ärztin, Oldenburg)

„Der Filmabend war für mich und meine Frau außerordentlich interessant, anregend und von nachhaltiger Wirkung. Der Film zeigt zwar das Leben von älteren Menschen aus der amerikanischen Mittelschicht, dennoch bestehen nur geringe Unterschiede zu den Aktivitäten, die mobile Senioren in Deutschland praktizieren.“ (Dr. Klaus Sack, Landesseniorenbeirat, Berlin)

2. Welche Relevanz hat der Film und die Gesprächsrunde für Sie persönlich, für Ihre tägliche Arbeit und in Ihrem Netzwerk?

„Der Film zeigt deutlich, wie alt unser Altersbild ist. Zumindest das, was den medialen Diskurs bestimmt. Gesellschaften können sich nur erneuern, wenn sie die starren Rahmen alter Denkmuster sprengen. Ob Gesellschafts- oder Zukunftsforscher, ob Unternehmer oder Selbstständiger – der Film bietet für jeden spannende Erkenntnisse und Anknüpfungspunkte. Mich hat der Humor der Protagonisten berührt und bestärkt. Wir können die Situation vielleicht nicht verändern, aber die Perspektive darauf.“ (Andreas Steinle, Zukunftsinstitut Workshop, Frankfurt)

„Der Film hat mich darin bestätigt, meinen bisherigen Lebensweg konsequent fortzusetzen. Darin eingeschlossen sind Erfahrungen und Erkenntnisse, die sich auch im Film widerspiegeln:
*aktives Altern ist gesund und erhält gesund
*wichtig ist eine positive Grundstimmung
*stets neugierig sein und bleiben und an allem Neuen interessiert sein
*Mobilität wirkt sich günstig auf Denkprozesse aus
*Kontakte und Freundschaften pflegen und erhalten, um der Einsamkeit vorzubeugen
*ehrenamtliche Tätigkeiten nicht als Belastung, sondern als Bereicherung ansehen
Vor allem die Gesprächsrunde hat verdeutlicht, dass Probleme, Unsicherheiten und Vorbehalte offen angesprochen werden sollten, um gemeinsame Lösungswege aufzuzeigen. Auch im Alter ist die „Weisheit des Teams/der Gruppe“ mindestens anzuhören, bevor eine persönliche Entscheidung getroffen wird.“ (Dr. Klaus Sack, Landesseniorenbeirat, Berlin)

3. War die Gesprächsrunde wichtig, um die Inhalte des Films differenzierter betrachten zu können oder wäre dies auch ohne die anschließende gemeinsame Reflexion gleichermaßen möglich gewesen?

„Der Film steht durchaus auch für sich. Die verschiedenen wahrgenommen Aspekte fand ich jedoch sehr interessant.“ (Prof. Dr. med. Tania Zieschang, Ärztin, Oldenburg)

„Die Gesprächsrunde hat dem Publikum die nötige Zeit zur Reflexion gegeben und damit die Chance das Gesehene einzuordnen. Für mich ein sinnvoller und wichtiger Abschluss des Films.“ (Andreas Steinle, Zukunftsinstitut Workshop, Frankfurt)

4. Glauben Sie, dass solche Veranstaltungen in Ihrer Stadt/Gemeinde wichtig sind?

„Absolut. Mehr davon.“ (Andreas Steinle, Zukunftsinstitut Workshop, Frankfurt)

„Ja, sehr bereichernd.“ (Prof. Dr. med. Tania Zieschang, Ärztin, Oldenburg)

„Ich bin der festen Überzeugung, daß derartige Veranstaltungen zum Thema ‚Leben im Alter bis zum Ende‘ wesentlich dazu beitragen können, die Angst vor dem Sterben zu mindern. Die Teilnahme an Ihrer Veranstaltung hat gezeigt, daß sowohl das gewählte Thema die Neugier weckt, als auch Bürger unterschiedlichen Alters interessiert. Die Gesprächsrunde danach ist wichtig, um die Breite und Tiefe des Geschehenen zu erfassen und persönlche Schlußfolgerungen abzuleiten.“ (Dr. Klaus Sack, Landesseniorenbeirat, Berlin)

5. Konnte die Veranstaltung Ihrer Meinung nach dazu beitragen, das Kino als soziokulturellen Raum zu beleben?

„Auf jeden Fall. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass das Kino nicht nur Bühne für Filme ist, sondern Raum für Austausch und Diskurs, der für gelingende Nachbarschaften so notwendig ist.“ (Andreas Steinle, Zukunftsinstitut Workshop, Frankfurt)

Februar 18, 2019

Verleiharbeit

Ende November 2018 geht es mit der Verleiharbeit los, mit den ersten Gedanken: wie zieht man das auf? Wie bekommt man für einen Indie-Dok-Film Aufmerksamkeit beim Publikum, bei den Kinos und bei der Presse? Wir arbeiten jeden Tag hart daran (unten: auch das gehört dazu: Versand von Werbematerial) und sind gespannt auf den Starttag, 28.3.2019

Februar 16, 2019

World Premiere at DOC NYC, November 2018

The film is out in the world now. 14 years later! We had a great time. Thanks a lot to the wonderfull staff for taking care of us, the great films you picked, the round tables with the experts and interesting talkings on stage. With me was Ben Meth, grandson of Abraham (101 years old in the film).

Very Senior Film world premiere

Februar 10, 2019

Weltpremiere DOC NYC

Am 15. November 2018 ist es soweit. Der Film geht raus in die Welt. Premiere beim größten Dokumentarfilmfest der USA, mitten in Manhattan, Chelsea. Abrahams Enkel Ben lebt in NYC und war bei der Premiere dabei. Für ihn ein mindestens so berührendes Ereignis, den Großvater auf der großen Leinwand zu sehen, wie für mich. Tolles Festival, the place to be, sehr engagierter staff und viele sehr gute Filme. Danke DOC NYC!